Worum geht es?

Evil Dead: The Game überträgt das chaotische Universum der gleichnamigen Horrorfilmreihe in ein asymmetrisches Multiplayer-Spiel. Vier Spieler übernehmen die Rollen von Überlebenden – darunter bekannte Figuren wie Ash Williams, Scotty oder Kelly Maxwell – während ein fünfter Spieler die Kontrolle über den Kandarian Demon übernimmt.
Die Aufgabe der Überlebenden besteht darin, gemeinsam Artefakte zu finden, das Necronomicon zu sichern und die dämonischen Kräfte zurückzudrängen. Der Dämonenspieler versucht hingegen, die Gruppe zu sabotieren, Deadites zu beschwören und einzelne Figuren zu korrumpieren.
Spielmechanik: Kooperation gegen asymmetrische Bedrohung
Das Spiel kombiniert kooperatives Survival mit PvP-Elementen. Während die Überlebenden Ressourcen sammeln, Karten erkunden und ihre Fähigkeiten koordinieren müssen, agiert der Dämon als strategischer Gegenspieler aus einer übergeordneten Perspektive.
Zentrale Mechaniken sind:
- Teamkoordination und Rollenverteilung
- Ressourcenmanagement und Ausrüstung
- Kontrolle über Gegner und Umgebung durch den Dämon
- taktische Nutzung von Fähigkeiten und Waffen
Diese asymmetrische Struktur sorgt dafür, dass jede Partie unterschiedlich verläuft. Erfolg hängt stark davon ab, wie gut die Überlebenden zusammenarbeiten – oder wie geschickt der Dämon ihre Zusammenarbeit sabotiert.
Weltentwurf: Camp-Horror statt klassischer Dystopie
Das Spiel übernimmt den Ton der Evil Dead-Reihe: übertriebene Gewalt, schwarzer Humor und groteske Dämonen. Die ikonischen Waffen – etwa Ashs Kettensäge oder die legendäre „Boomstick“-Schrotflinte – sind Teil des Spielerlebnisses.
Im Gegensatz zu vielen Horror-Spielen steht hier weniger psychologische Angst im Vordergrund als eine Mischung aus Action, Splatter und ironischem Horror.
Einordnung: Kult-Horror als Multiplayer-Erlebnis
Evil Dead: The Game lebt stark von seiner Vorlage. Fans der Filme erkennen Figuren, Schauplätze und Dialoge sofort wieder. Gleichzeitig übersetzt das Spiel das Franchise geschickt in ein Multiplayer-Format, das sowohl kooperative als auch kompetitive Elemente verbindet.
Die Neuaufnahmen von Bruce Campbell und anderen Darstellern verstärken den Nostalgiefaktor und geben dem Spiel eine klare Identität.
Fazit
Evil Dead: The Game ist kein klassisches Survival-Horror-Erlebnis, sondern ein energiegeladenes Multiplayer-Spiel im Stil der Filmreihe. Wer kooperative Action mit asymmetrischem Gameplay und einer großen Portion Splatter-Humor sucht, findet hier ein unterhaltsames Horrorszenario.
Für Fans des Evil Dead-Universums ist das Spiel vor allem eines: ein interaktiver Ausflug in eine der bekanntesten Horrorwelten des Genres.
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